Skip to content
Cauri Blog
Belgien wird ab dem 1. Januar 2026 eine verpflichtende elektronische Rechnungsstellung für B2B-Transaktionen einführen, was es zu einem der ersten EU-Länder macht, das strukturierte E-Rechnungen außerhalb des öffentlichen Auftragswesens vorschreibt. Die Maßnahme basiert auf dem Programmgesetz vom 27. Dezember 2021, das den belgischen Mehrwertsteuercode entsprechend anpasste.
EU 1 min de lecture Mis à jour:

Belgien führt verpflichtende B2B-E-Rechnung ab 2026 ein

Belgien wird ab dem 1. Januar 2026 eine verpflichtende elektronische Rechnungsstellung für B2B-Transaktionen einführen, was es zu einem der ersten EU-Länder macht, das strukturierte E-Rechnungen außerhalb des öffentlichen Auftragswesens vorschreibt. Die Maßnahme basiert auf dem Programmgesetz vom 27. Dezember 2021, das den belgischen Mehrwertsteuercode entsprechend anpasste.

Technische und rechtliche Grundlagen

Die belgische Steuerbehörde (FPS Finance / SPF Finances) hat den Peppol BIS Billing 3.0 als verpflichtendes Format festgelegt, während das Peppol-Netzwerk als primäre Austauschinfrastruktur dient. Diese Entscheidung stützt sich auf die bestehende Infrastruktur, die seit 2019 für die verpflichtende E-Rechnungsstellung im öffentlichen Sektor genutzt wird. Die Mercurius-Plattform, betrieben von Digitaal Vlaanderen, fungiert als zentraler Zugangspunkt für die öffentlichen Behörden und bildet die Grundlage für das B2B-Architekturmodell.

Umfang und Ausnahmen

Die Verpflichtung gilt für alle belgischen Mehrwertsteuer-registrierten Unternehmen, einschließlich ausländischer Unternehmen mit belgischer Mehrwertsteuerregis. Die ursprünglichen Pläne für eine schrittweise Einführung wurden zugunsten eines umfassenden Starts ab 2026 verworfen. Kleinunternehmen und KMUs stehen im Mittelpunkt der Vorbereitungsgespräche, wobei die belgische Regierung und Febelfin Adoptionswerkzeuge fördern.

Partager: X LinkedIn Email

Articles liés

La Belgique s'impose comme l'un des pays les plus avancés de l'UE en matière d'adoption obligatoire de la facturation électronique interentreprises (B2B). Cette initiative, qui entrera en vigueur le 1er janvier 2026, s'inscrit dans un cadre légal rigoureux défini par la Loi de Programme du 27 décembre 2021 et les Arrêtés Royaux subséquents. Le pays adopte le format Peppol BIS Billing 3.0 conformément à la norme européenne EN 16931, tout en s'alignant sur les ambitions de l'initiative européenne VAT in the Digital Age (ViDA). Cette démarche positionne la Belgique en tant que modèle potentiel pour d'autres États membres de l'UE.
BE belgium

Belgique : Vers une Obligation de Facturation Électronique B2B en 2026

La Belgique s'apprête à entrer dans une ère de facturation électronique obligatoire B2B dès 2026, alignée sur les normes européennes et préparant le terrain pour l'initiative ViDA de l'UE. Les entreprises belges doivent se préparer dès maintenant pour relever les défis de conformité et tirer parti des opportunités offertes par cette transition.